Sonntag, 29. April 2018

BRM 300 Sachsen

Anreise diesmal mit dem Auto und wie sich herausstellte mit dem falsch gewählten Rad von mir.

Verenti Substance (Cross)!

Start war 8:00 Uhr und los ging es, was soll ich sagen, ich merkte gleich das meine Wahl des Rades nicht optimal war.
Zunächst könnte ich noch gut mithalten, dies würde aber immer schwieriger und die Hügel des um Colm, Colditz, Penig usw machten es nicht leichter.

Kontrollfrage 1: war auf dem Colmberg was soll's Quälen wir uns halt hoch.

Kontrollfrage 2: ah, wir schlagen einen kleinen hacken um über Schönbach nach Colditz zu kommen, sind bestimmt paar Höhenmeter mehr, scheiß Wind schon wieder.

Kontrolle 1: Colditz Tankstelle, hier wie auch schon seit fast Wurzen, zu dritt unterwegs, Lutz, Ingo und ich, dies änderte sich bis ins Ziel nicht. Stempeln einige bewundern Lutzes neues Fahrrad, weiter ging's.

Kontrolle 2: Colditz, Geithain, über die Dörfer, zur ehemals B 95, gehe davon aus, das es da, aus Verkehrssicherheits technischen Gründen lang ging und nicht um sinnlos Höhenmeter zu schrubben.
Kurz vor Penig, äußerte Ingo, das wir auf 70 km schon über 700 hm hätten.
Penig, Stempeln, Mittag essen (Bockwurst und Co).
Hop, Hop los, kommen doch noch paar Hügelchen bis Meissen.

Kontrolle 3: Lunzenau, Waldheim, Nossen, da war doch mal irgendwann etwas, achja "nur noch 20 km bis Meissen da brauchst du nichts zu Trinken holen", so kamen die alten Erinnerungen in mir hoch. Diesemal habe ich noch genug zu Trinken, sogar einen Schockoriegel der zwar aufgeweicht in meiner Trikottasche ist. Man, man zieht sich das in Meissen an der Tanke angekommen, Hurra fast alle Berge des heutigen Tages schon gesafft, Ein Hirtenkäsebagget zum sofortigen Verzehr und paar Gummibärchen für unterwegs. Natürlich Getränke!!!

Kontrolle 4: Auf Richtung Riesa nach Falkenberg, gehen die ganze Fahrt über davon aus das der REWE da um 20 Uhr schließt machte er zum Glück nicht, Öffnungszeit bis 22 Uhr. Glück gehabt, sind da nähmlich 20:04 Uhr aufgeschlagen.
Moralisch bin ich hier schon lange voll am Boden, dieses Fahrrad rollt nicht, ständig am Drücken.
Ach, im Hintergrund das !!"Rad"!!
(nicht Meins!!)


Kontrolle 5:  Es ging schnur stacks nach Torgau, denn wir lagen so gut in der Zeit, das Lutz seinen Zug noch bekommen konnte, Moral von mir immer noch am Boden, sollte so bis zum Ende des Brevets bleiben. kurzer Stop an der Aral und weiter.

Kontrolle 6: In Bennewitz angekommen die Schnauze voll von dem Rad. Gleich erst mal ein Bier auf, Duschen und Heim.


Immer noch ein Lächeln.............!

Weiteres Folgt!

Fazit:

Auf diesem Rad keinen Brevet mehr, kann nicht sagen wie Fit ich bin, um in einer Woche den 400 Brevet zu fahren!
Nur die Harten kommen in den Garten, die ganz Harten kommen in den Vorgarten!
Alles Schei... dieses Jahr!

Spezieller Dank an: Team 2Radmanufaktur und dessen Sponsoren!